Laufzeit: 104 Minuten – Land: Australien
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Dieser Film fokussiert sich auf das ereignisreiche Leben einer auseinandergerissenen Familie. Angesetzt im australischen Outback der 60er Jahre; leben Romulus (Eric Bana) und sein Sohn Raimond (Kodi Smit-McPhee) in einer sehr ländlichen Gegend. Man erfährt; dass sie hierher ausgewandert sind, und ursprünglich aus Jugoslawien stammen. Die Ehefrau von Romulus, Christina (Franka Potente), scheint jedoch immer irgendwo anders zu sein; gar Beziehungen mit anderen Männern einzugehen – sie scheint nicht gerade glücklich mit ihrer Ehe zu Romulus.
Der junge Raimond (Kodi Smit-McPhee), der von einem besseren Leben träumt
Die Dinge spitzen sich zu, als Christina ein Kind mit Mitru (Russell Dykstra) hat; einem guten Freund der Familie. Doch Romulus’ bester Freund Hora (Marton Csokas) – der der Bruder von Mitru ist – begleitet ihn ständig, versucht ihm in härteren Zeiten auszuhelfen. Auch indem er desöfteren auf seinen Sohn aufpasst; etwas mit ihm unternimmt. Doch scheint es ständig, als gehen mit dieser schwierigen familiären Konstellation einige schwerwiegende Probleme einher – mit denen alle einzelnen Mitglieder auf andere Art und Weise zu kämpfen haben. Und genau auf diese Probleme und die Charakterisierung derer konzentriert sich der Film – in sehr gerechter und humaner Weise.
Es scheint einfach keine allgemeine Lösung für viele Probleme zu geben…
Dieser Film ist ein stilles Porträt; um es so auszudrücken. Wir haben hier keinerlei filmische Übertreibungen, sondern eine emotionale Darstellung einer zerissenen Familie. Es wird zusätzlich eine große Aufmerksamkeit auf das Vater-Sohn Verhältnis gelegt, welches man nicht immer wirklich durchschauen kann. Es ist zwar gekennzeichnet durch väterliche Liebe; doch macht die allgemeine Frustration den fröhlichen Stimmungslagen oftmals einen Strich durch die Rechnung. Denn sowohl der junge Romulus als auch sein Vater Raimond müssen lernen mit der Abwesenheit Christinas umzugehen – beide wohl in sehr unterschiedlicher Art und Weise.
Romulus, der eine gute Beziehung zu seinem Sohn hat – die einigen Erschütterungen standhalten muss
Ich denke, dass es sich hier um einen überdurchschnittlichen guten Film handelt. Mit einigen erwähnenswerten Leistungen seitens der Darsteller, die diesem Werk das nötige Leben einhauchen. Ganz besonders der Newcomer Kodi Smit-McPhee als Raimond schafft es, eine aussergewöhnliche Leistung abzuliefern – ebenso wie der talentiere Eric Bana; und selbstverständlich auch die hier bekanntere Franka Potente als Hauptdarsteller. Auch der technische Part kann durchweg überzeugen. Die optische Gestaltung und Verwendung von Filtern führt dazu, dass es tatsächlich so aussieht als müsste der Film in den 60er Jahren spielen. Die gesamte Soundszenerie fügt sich nahtlos zu diesem Eindruck; ist weder zu hektisch noch zu aufdringlich. Weiterhin haben wir eine wirklich gute Szenengestaltung. Seien es trockene Wüsten, stille kleine Gewässer, verlassene Häuser – und auf der anderen Seite belebte Spots wie Bars, die Stadt und so weiter. Dieser Mix gestaltet sich als sehr erfreulich – und trägt einen Teil zu den finalen Interpretationsmöglichkeiten bei…
Es gilt, einige schwierige Situationen zu meistern
Um es noch einmal zu betonen: die Aufmerksamkeit wird hauptsächlich auf die Charakterisierung der einzelnen Familienmitglieder gelegt, und die Art und Weise wie sie einander beeinflussen. Und hier wird nichts schöngeredet: wir als Zuschauer bekommen die Chance die Familienmitglieder in allen erdenklichen Situationen zu begleiten; seien es komfortable, oder aber eben auch die unangenehmsten. Christina, wohl der wichtigste Charakter – scheint beispielsweise eine sehr undurchsichtige Person zu sein; die einerseits andere, unbekannte Männer trifft (und auch “mehr”). Auf der anderen Seite fühlt sie sich aber scheinbar immer noch zu ihrer eigentlichen Familie hingezogen – ein eigenartiges Wechselspiel, in der Tat. Dies geht so weit, dass sie alles aufgibt; kurz vor dem Selbstmord steht. Ebenso wie Romulus, der später sogar in eine Seelenanstalt eingewiesen wird nachdem er seinen Sohn fast bedenklich verletzt hätte. Und dann haben wir noch den jungen Raimond, der nun wirklich zwischen allen Fronten zu stehen scheint und letztendlich seinen eigenen Weg geht. Oder gehen muss. Eine interessante Coming-Of-Age Geschichte ist also auch noch mit drin.
Christina, die mit einigen Problemen zu kämpfen hat
Schlussendlich… ein großartiger und “unbeeinflusster” Film aus Australien. Wieder ein schönes Beispiel was dabei herauskommen kann wenn man sich nicht am allgemeinen Publikum orientiert. Ich werde hier nicht spoilern, man sollte den Film einfach gesehen haben. Man lasse es mich nur kurz andeuten – der Film endet im Grunde so wie er begann… der philosophische Unterton ist deutlich spürbar. Zudem gibt’s eine Mischung aus bewährten “Stars” und frischen Talenten – mein finales Urteil lautet sehenswert. Punkte vergebe ich natürlich auch, und zwar gute 8.5 von 10 Punkten.
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This film is focusing on the eventful life of a torn apart family. Set up in an 1960’s australian outback, Romulus (Eric Bana) his son Raimond (Kodi Smit-McPhee) are living on a countryside location. They actually immigrated here, originally coming from Yugoslavia. Romulus‘ wife Christina (Franka Potente) however steady seems to be somewhere else, having relationships with another men – she does not seem to be too happy about her marriage with Romulus.
Young Raimond (Kodi Smit-McPhee), who is dreaming about a better life
Things are getting whelmed up when Christina has a baby with a friend of the family, Mitru (Russell Dykstra). Romulus’ best friend Hora (Marton Csokas), who indeed is the brother of Mitru; is steady accompanying him, also by taking care for his son due to rather difficult times. Still, it seems that there are a lot of other familiar problems within this rather difficult constellation… and this exactly is what the whole film is all about.
There seems to be no real resolution for the overall problems
This film is a rather quiet one, so to speak – it definitely fits into my overall drama section. Since we have no sensationalism or filmic exaggeration here, but a rather calm and emotional portrait on a torn apart family – including all of their unique members. Of course, it seems that the main attention is drawn to the relationship between the father and the son, which is very moving indeed; and steady moving between pure love and a general frustration. Since Romulus and Raimond both have to suffer from the absence of Christina – in two very different ways…
Romulus (Eric Bana), who has a strong personal bond with his son
I think that this is a great film, including a lot of mentionable performances by some very talented actors. Especially newcomer Kodi Smit-McPhee as Raimond manages to deliver an outstanding performance; such as Eric Bana and Franka Potente as the overall main actors. The technical part can also convince – because this one really looks like it is happening in the overall sixties, and this is mainly ascribable to the overall colours. The general sound scenery fits in just perfectly; it is not too hectically nor intrusive. Furthermore, we have the whole scene setup. Whether it are dusty deserts, small and quiet lakes, abandoned houses – but rather enlivened spots on the other side, like cafes, a city et cetera. This mix turns out to be very enjoyable, and could also be valued with a meaning towards the overall interpretation that one might be thinking of after watching this one.
There are some difficult times to endure indeed…
To state it again; the main attention is certainly drawn to the characterisation of the unique family members, and their way of influencing each other. And of course: there is no blandishing at all – we as the audience are getting the chance to accompany the unique family members in almost all situation, whether they are rather comfortable or unpleasantly ones. For example, take the overall portrait of Christina (Which I found the most important) – she seems to be a rather inscrutable an ambivalent person who is meeting with other men; but still feels attached to her original family. This is going so far that she is almost totally gives up on life, in the most dissatisfied moments – such as Romulus, who even finds himself in a mental institution later. And then we have Raimond, who seems to be standing between all lines… finally making his way. And this is why this film could also be titles as an excellent coming-of-age tale.
Christina (Franka Potente), who seems to have a lot of problems…
Finally: a great and generally unaffected film (referring to sales figures and the general cinema audience) coming from Australia. I would not like to spoil here; but let me say this at least: it is somehow ending like it started… one would certainly feel the philosophical undertone in this one; at least I did. And also noticeable, of course – the great portraits of the uniqe family members, which I would not forget in the next time – this film is definitely worth a watch ! 8.2/10.





