AKA: Jack Der Bär – Laufzeit: 99 Minuten – Land: USA
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Dieser Film, der auf dem gleichnamigen Buch von Dan McCall basiert; fokussiert sich auf das Leben der Leary-Familie. Das Geschehen spielt im Kalifornia der frühen 1970er Jahre. John (Danny DeVito) und seine beiden Söhne Jack (Robert J. Steinmiller Jr.) und Dylan (Miko Hughes) sind gerade erst hierhergezogen; ursprünglich stammen sie aus Syracuse; New York. John ist ein aktiver Entertainer; der sein Geld mit eher trashigen Horrorsendungen verdient – für die er berühmt-berüchtigt ist. Dies führt dazu, dass die Kinder der Nachbarschaft ihn herzlich begrüßen – sie wollen “das Monster” live erleben. Es sieht so aus, als brächte die zugezogene Familie eine Menge Leben in diese verschlafene Gegend. Sehr zum Ärger von Nachbar Norman Strick (Gary Sinise), der ein sturköpfiger Patriot und Nationalist ist – er versucht John (der eine schwarze Hausfrau hat) von seinen merkwürdigen politischen Ansichten zu überzeugen; scheitert jedoch komplett. Eines tages staut sich Johns Wut zu einem solch großen Level an; dass er einen seiner TV-Auftritte nutzt um Norman öffentlich zu denunzieren. Unter Alkoholeinfluss zwar; doch ist das keine Entschuldigung für Norman…
John und Jack versuchen beide auf ihre Art und Weise mit dem familiären Verlust umzugehen
Die kleine Familie muss mit dem großen Verlust der geliebten Mutter und Ehefrau umgehen – ganz besonders der junge Jack muss immer wieder an die vergangenen, glücklichen Zeiten denken. Den Tod seiner Mutter betreffend macht er sich zum Teil mitverantwortlich; da sie damals im Streit auseinadergegangen waren. Sein Vater dagegen scheint viele seiner Erinnerungen und Emotionen im Alkohol ertränken zu wollen – was aber nur teilweise funktioniert. Seine beiden Söhne leiden umso mehr darunter; sein jüngster Sprößling Dylan muss seinen ersten Tag im Kindergarten ohne seinen Vater bestehen – sein Bruder begleitet ihn. Eines Tages scheinen die Dinge vollständig aus dem Ruder zu laufen – als Dylan plötzlich verschwindet. Gleich nachdem Jack Dexter, einen merkwürdig wirkenden; da vom Schicksal gebeutelten Nachbarsjungen darum geben hatte auf ihn aufzupassen. Der Verdacht fällt sofort auf Norman. Doch was könnte er mit diesem grausamen Akt zu bezwecken – ist es eine simple Rachetat, die pure Verzweifelung, grundsätzlicher Menschenhass ?
Jack lauscht den Streitgesprächen seines Vaters und seiner Großeltern
Auf meiner Suche nach einem Trailer fand ich diese hier (Englisch) – welche diesen Film als witzige, unterhaltsame Familienkomödie anpreisen – zumindest wirkt das so auf mich. Eine falsche Entscheidung, wenn Sie mich fragen. Ich habe diesen Film bereits mehrmals gesehen; las auch das ursrpüngliche Buch von Dan McCall - und hier handelt es sich definitiv nicht um leichte Kost. Sicherlich, der Film ist ingesamt weitaus lockerer als das Buch ausgefallen; es gibt einige komödiantischen Elemente – doch im Grunde geht es um die problembehaftete Familie und die Art der Mitglieder, mit ihren Problemen umzugehen. Und später selbstverständlich um die Entführung von Dylan und deren Auswirkung auf die Familie. Zu lachen gibt es da nichts; mit stehen bei solchen Szenen eher die Tränen in den Augen. “Maximal” würde ich das Ganze als Tragigkomödie bezeichnen. Drama gefällt mir hier aber weitaus besser.
Der fanatische Norman, der Johns jüngsten Sohn entführt
Es handelt sich hier um einen sehr emotionalen Film welcher in der Lage ist eine gewisse Portion zeitloser Magie zwischen den teilweise sommerlich-süffigen Bildern mitschwingen zu lassen; der Zuschauer bleibt nicht unberührt vom Schicksal dieser leidenden Familie. Das Zusammenspiel von Bildern und wunderbar trauriger Musik funktioniert einfach; besonders bei den Rückblenden. Die Leistungen der Darsteller ist wirklich unglaublich gut. Sie alle wissen in ihren Charakteren, welche mit einem großen Verlust umgehen müssen, zu überzeugen. Der Regisseur Marshall Herskovitz schafft es jedoch eine entsprechende Balance zu wahren; zwischen dem halbwegs glücklichen Alltagsleben der Protagonisten, den sorgenfreien Momenten – sowie den entscheidenden Momenten wenn sich scheinbar alle Probleme auf einmal in emotionalen Gefühlsausbrüchen manifestieren. Auch die Person des “bösen Nachbars” fügt sich nahtlos in das Geschehen ein. Stellenweise wirken diese Darstellungen zwar etwas klischeehaft; aber im Großen und Ganzen dennoch wenig überzogen. Und das muss man der Verfilmung – im Vergleich mit dem Buchstoff – wirklich positiv anmerken.
Die wieder vereinte Familie – doch der Weg zur Glückseligkeit ist ein steiniger, vielleicht nie mehr zu erreichender
Doch ist es so; dass das Buch einen ganz anderen Ton anschlägt, einen härteren; bissigeren. Meist wird hier aus der direkten Sicht von Jack erzählt; im Film scheint eher ein allgemeiner Erzähler zu übernehmen. Das ist natürlich schade; und mein einziger Kritikpunkt am Film. Der Soundtrack von James Horner ist großartig emotional; einfach aber wirkungsvoll. Besonders der musikalische Haupttitel trägt eine Menge Emotionen in sich. Die Kamera wird stets sicher geführt; die Schnitte sind gut platziert. Das größte Lob aber geht an die Schauspieler; der “alte Hase” Danny DeVito macht seinen Job wie immer gut. Aber ganz besonders der junge Robert J. Steinmiller Jr. beeindruckt mit seiner Darstellung des innerlich zerissenen Jack’s. Sehr bewegend !
Zusammenfassend: ein glaubhaftes Werk, dass sich menschliche Verluste zum Thema macht, und die Auswirkungen auf Angehörige in ungekünstelter und sehr emotionaler Weise aufzeigt. Gäbe es kein Buch; bekäme der Film eine höhere Wertung. So aber scheint es, als dass wirklich sehr viele Veränderungen am ursprünglichen Stoff vorgenommen wurden; der Erzählton ist ein vollkommen anderer. Abzüge für die Reduzierung des Buchstoffes – 9.2 von 10 Punkten. Dennoch eine absolute Empfehlung – einen IkarusAward gibt es zusätzlich:
- Für einen besonders feinfühligen Unterton und eine sehr emotionale Grundstimmung; ohne dass in einen gekünstelten Bereich abgedriftet wird.
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This film is focusing on the life of the Leary family. Set in an early 1970’s California, John (Danny DeVito) and his two sons Jack (Robert J. Steinmiller Jr.) and Dylan (Miko Hughes) have just moved here, originally coming from Syracuse, New York. John is an active entertainer, making his money with certain children’s or horror-orientated shows. He is somehow famous for this, that is why the first contact with the neighbourhood people is established in no time – especially the kids want to be entertained by “the monster”. It seems that the family is bringing a lot of life into their new environment – much to the disguise of neighbour Norman Strick(Gary Sinise), who is a stubborn patriot with a doubtful political orientation – failing in persuading John who has a black housewife. One day John uses one of his TV appearances to offend him in the public – what turns out to be a great mistake…
John and Jack are trying to deal with their familiar loss
The small family has to deal with the loss of their beloved wife and mother – especially young Jack is accounting the past over and over again. His father however seems to be repressing much of his worries with the help of alcohol – much to the disadvantage of his two sons. Especially to Dylan – who he can not even accompany on his first day in playschool. One day things are totally getting out of control when Dylan is missing – all evidence is laid upon Norman. And it turns out that he actually captured him – but just what is he really up to, is it just an act of revenge… ?
Jack is listening to his father and grandparents arguing again
On my research I actually found some trailers that were praising this as a humorous family flick – just why is that… ? I have seen this one for the third time now, I even read the original book – and it is definitely nothing for a lightweight cinematic diversion. There are some funny moments indeed – but the main focus is certainly laid on the family, their serious problems; and later on: the abduction of Dylan.
Fanatic Norman, who captures John’s youngest son
A very emotional film that manages to carry out a special magic – I guess it would not leave anyone untouched. At least I shed some tears on this – the cumulative effect of the scenes and the music are just amazing. Of course, the main attention is drawn to the relation of the three family members – who all have to deal with a collective loss. But director Marshall Herskovitz manages to keep a felicitous balance by showing their everyday life, the moments the problems are coming up, the horror related to the evil neighbour – without drifting apart into a specific corner. Referring to the overall content of the book – thumbs up for this.
The reunited family – but there still is no resolution in sight
The Soundtrack by James Horner is just great. Maybe simple, concerning the technique and instruments – but still remarkable. Especially the main title manages to carry out a lot of emotion. The camera work and cutting are well above average, leaving nothing to complain about at all. Biggest canticles however are going to the acting part: Danny DeVito and especially Robert J. Steinmiller Jr. are doing outstanding jobs here. Actually, these are some of the most touching acting performances that I have ever seen.
Conclusional: an indigenous masterpiece. Of course, the book is much more detailed and more explicit. Sometimes even rather harsh, dirty – and mainly told by Jack’s point of view. This certainly is one thing that I slightly missed in the film; since it seemed to be badly reduced sometimes. But I am definitely admiring the very emotional cinematic realization also – 9.2/10.



holaaa la verdad estoy muy impresionada con todoas las pelis ke hizo miko … me encanta.. y estoy averiguando para verlas todas..
besito..
maqui… mi peli favorita es la de new nightmare
this has been the best movie i’ve seen in a really long time i enjoyed every mintue of it. i give it two thumbs way up!!